Cornelia Caufmann

 

 

Cornelia Caufmann - Malrituale

 

Unter dem Titel „Malrituale“ stellt die bildende Künstlerin Cornelia Caufmann, geboren und aufgewachsen in Spittal/Drau und seit vielen Jahren mit Wohnsitz und Atelier in Klosterneuburg tätig, im Rahmen von Kunst und Wein Haugsdorf serielle Bilder und Hangings aus mehreren Werkzyklen im Presshaus Lust in der Großen Kellertrift aus. Unter anderem wird ein 10 Meter langer Bildteppich auf Leinwand zu sehen sein.

In ihrer kalligraphisch anmutenden Bildsprache visualisiert sie in meditativen Vorgängen und erkenntnisgewinnenden Prozessen, Riten und Abläufe in der Natur und verknüpft sie symbolisch mit Entwicklungen und Wandlungen des Menschen. Assoziationen mit Notationen, Partituren, Klängen und Tönen liegen nahe. Gerne bezeichnet sie ihre Arbeiten als „Notenwerke für imaginäre Orchester“ und setzt sie oftmals zu einer bühnenartigen Installation zusammen oder integriert sie in grenzüberschreitende Performances, die in Kooperation mit Künstlern anderer Kunstdisziplinen entstehen. Prinzipiell geht es ihr immer um die Auseinandersetzung des Menschen und seines Lebensraums, um Werden und Vergehen. Ihre Absicht ist es, einer vielfach unerträglichen Wirklichkeit entgegen zu treten und den Fokus auf das Wesentliche zu richten, auf den künstlerischen Prozess. Transformation und das Erzeugen von Metaphern des Unsichtbaren stehen im Zentrum.

Cornelia Caufmann zelebriert und kultiviert das Serielle und sucht nach unentdeckten Kombinationen, erfindet neue Zeichen und Symbole, neue Welten und Bedeutungen, erweckt damit künstlerische Alternativen. Nie kommt ihr Textieren mit Bilderfindungen zu einem endgültigen Schluss. Tuschearbeiten auf großformatigen Papieren sind schon zum Markenzeichen der Künstlerin geworden. Mit raumhohen Papier-Hangings erobert sie das Monumentale und weist auf das sich immer weiter Fortschreibende, die großen Muster der Entwicklung, in übereinanderliegenden Ebenen aufgetragen, wiederkehrend, wiederholend, bis die Künstlerin meint, es sei genug. Ihr „Ziel ist eine Bildsprache, die frei von Sprachrichtigkeit und Norm ist“. Deshalb ist ihr Werk bestimmt von einer sich ständig mutierenden Sprache und Ausdruck, der dem Verdikt richtig/falsch entflieht. Das ist nichts weniger als die Form von (künstlerischer) Freiheit und Offenheit, die einen unverkrampften Zugang zur Kunst gewährleistet. [Wolfgang Giegler]

Ritual, Wiederholung, Rhythmus, Wachstum, Entwicklung, Zeit und Vergänglichkeit als entscheidende Faktoren meiner Forschungen nehmen durch die Symbiose mit meinem Garten als Inspirationsquelle in meinem Werk Raum ein und werden zu wichtigen Inhalten und zur Orientierung zu einer Ganzheit hin. Der Mikrokosmos Garten spiegelt die Welt des Makrokosmos und zeigt Beispiele und Muster für Lebensentwürfe und Möglichkeiten zur Entfaltung eines wesentlichen Ganzen.

 

Cornelia Caufmann

Geboren und aufgewachsen in Spittal/Drau, lebt und arbeitet in Klosterneuburg und Spittal/Drau

Studien - Germanistik, Kunstpädagogik und Kunstgeschichte – PH und Uni Wien, Studien und Internationale Workshops und Kurse bei Gunter Damisch (A), Milena Dragicevic (UK) und Jan Fabre (BE)

Einzelausstellungen, Beteiligungen an Gruppenausstellungen und Kunstpreisen wie dem St. Leopold Friedenspreis, grenzüberschreitende Performances, sowie integrative Projekte mit dem Schwerpunkt Kunst und Sprache mit Menschen aus unterschiedlichen Kultur- und Sprachräumen

 

www.cornelia-caufmann.com

 

cc@cornelia-caufmann.com