Clara Luzia

ist der Künstlername der österreichischen Singer-Songwriterin Clara Luzia Maria Priemer-Humpel (* 1978 in Oberretzbach, Niederösterreich).

 

Ihr Debüt legte Clara Luzia im April 2006 vor: Railroad Tracks. Das eigens von Humpel gegründete Label Asinella Records feierte damit seinen Einstand. Produziert wurde Railroad Tracks (wie auch die späteren Alben The Long Memory und The Ground Below) von Alexander Nefzger, der auch für die Produktionen von André Heller, Chris Gelbmann und dem Wiener Liedermacher Kempf 2006 viel Lob bei den Kritikern fand.

 

Gleich im ersten Jahr ihres Bestehens 2006 konnte Clara Luzia mit ihrer Band neben zahlreichen eigenen Konzerten auch jene von internationalen Größen wie Sophie Zelmani, Sarah Bettens, Badly Drawn Boy oder The Frames eröffnen. 2007 erschien mit The Long Memory ihr zweites Werk, das mit ein wenig Verzögerung auch in Deutschland und der Schweiz über das Indielabel Unterm Durchschnitt veröffentlicht wurde. Ihr drittes Album mit dem Titel The Ground Below erschien am 16. April 2009 und wurde bei einem ausverkauften Konzert im Wiener WUK präsentiert. Mit Erscheinen von The Ground Below wurde Clara Luzia offiziell zum Quintett, Mika Vember hat die Band verlassen, um sich ihrer Solokarriere zu widmen. Das vierte Album, Falling Into Place, wurde am 15. April 2011 veröffentlicht, die Präsentation fand erneut im ausverkauften WUK in Wien statt.[1] In der Kinodokumentation Oh Yeah, She Performs (2012) von Mirjam Unger war sie eine der vier porträtierten Musikerinnen.[2] Das fünfte Album We Are Fish wurde am 1. März 2013 veröffentlicht, die Präsentation fand abermals im WUK in Wien statt. Am 9. Oktober 2015 erschien das weitgehend mit Hilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne finanzierte[3], von Julian Simmons produzierte sechste Album Here's to Nemesis, auf dem Clara Luzia von Cathi Priemer (Schlagzeug, Percussion) und PauT (Bass) begleitet wird.

 

Für Andreas Prochaskas preisgekrönten Film "Das finstere Tal" lieferte Clara Luzia 2014 gemeinsam mit ihrer Schlagzeugerin Cathi Priemer den Titelsong Sinnerman. Für das Auftragswerk Lavant! von Bernd Liepold-Mosser am Stadttheater Klagenfurt schrieb Clara Luzia die Musik und spielte diese gemeinsam mit Band auch live bei den Aufführungen im Oktober 2015.

 

(Aus Wikipedia "Clara Luzia")

 

http://www.claraluzia.com/